Dr. Arch. Elmar Unterhauser
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Dreifachturnhalle Bruneck 2001  
Volksschule Branzoll 2001  
Sparkasse Obermais 2001  
Schulzentrum Bozen 2002  
Wohnen in der Kaiserau 2004  
Syn-Com Brixen 2001  
Ifinger Seilbahn Meran 2000  
Schulzentrum Bozen 2002

Gestaltung der neuen Baukörper

Der im Norden entstehende Schulhof wird vom neuen Gebäudetrakt der Geometerschule gefasst und eingerahmt. Der Zubau für das wissenschaftliche Lyzeum erfolgt durch einen kompakten Zubau ebenfalls im Norden der bestehenden Schule. Leichte Fassaden umhüllen die Tragstruktur aus Stahlstützen und Stahlbetonschotten. Mit Vertiefungen und Ausschnitten im Volumen wird der Bezug zwischen Innen- und Außenbereich verstärkt.

 

Erschließung, Grundrissorganisation, Garagen

Von der Fagenstraße aus sind die beiden Hauptzugänge des Schulgebäudes erreichbar.

Das Gymnasium ist zusätzlich über den im Nordwesten liegenden Eingangshof erreichbar.

Die bestehende Garagenrampe wird abgebrochen, die Verbreiterung der Laborabfahrt im Osten ermöglicht eine neue Zufahrt zu den beiden bestehenden Parkebenen. Beide neuen Schulgebäude erhalten einen kleineren Eingangsbereich, die Anbindung an die bestehenden Erschließungsflächen erfolgt über Flure oder breitere Bereiche.

Rampen und Aufzüge ermöglichen behindertengerechte Zugänge auf allen Ebenen.

Im Untergeschoss des Neubaus Lyzeum finden 20 PKW Platz, im erweiterten Bereich der Oberschule für Geometer weitere 14.

 

Erweiterung Oberschule für Geometer:

Der zweihüftige Grundriss erlaubt vielfältige Aufenthalts- und Verbindungsbereiche. Spezial- und Normalklassen wechseln sich ab, sind untereinander austausch- oder auch abtrennbar. Der Garten im 1. Obergeschoß kann bei Bedarf mit  zwei weiteren Klassen „aufgefüllt“ werden. Er bildet auch den Anschlußpunkt für einen möglichen zusätzlichen Erweiterungsbau (siehe Modell ). Im neuen Schulgebäude sind im untersten Geschoss die Turnhalle - Aula Magna mit den entsprechenden Nebenräumen untergebracht. Im Zwischengeschoss befindet sich eine kleine Zuschauertribüne. Hier ist auch ein Zugang von der verlagerten Garagenrampe aus vorgesehen. Das Erdgeschoss im bestehenden Schulhaus nimmt die neue Bibliothek, einen neuen Barbereich für Schüler und Lehrer sowie die erweiterte Verwaltung auf. Im Untergeschoss des derzeitigen Gebäudes (Bereich der alten Turnhalle) finden die Erweiterung der Tiefgarage, der vergrößerte Fitnessbereich und der neue Heizraum Platz. Das Erdgeschoss des Neubaus und die Obergeschosse sehen die neuen Normal- und Spezialklassen sowie die Hausmeisterwohnung vor. Dieser Bauteil ist über einen Flur an der Nordostecke an das bestehende Gebäude angebunden.

 

Erweiterung Wissenschaftliches Lyzeum:

Das im nordwestlichen Bereich des Gymnasiums liegende Gebäude kann direkt an das Eingangsfoyer angekoppelt werden. Der Eingangsbereich kann nun auch als Pausenhof genutzt werden. Das Untergeschoss nimmt die neue Tiefgarage mit 20 Stellplätzen auf und ist direkt an den Aufenthaltsbereich angeschlossen.

 

Flexibilität und Funktionalität

Ein Achsmaß von 8,60m bei einer Raumtiefe von 7,50m ermöglicht die Bildung von Einzelräumen oder aneinandergekoppelten doppelten bzw. dreifachen Großräumen. Die Sonderklassen der Oberschule für Geometer können mit geringem Aufwand in zwei Normalklassen unterteilt werden. Alle Neubauten können bei laufendem Schulbetriebs errichtet werden. Nach Bezug dieser Räumlichkeiten finden die Umbau- und Adaptierungsarbeiten in den bestehenden Schulgebäuden statt.

 

Fassadengestaltung, Verschattung, Energietechnik

Die Glasflächen werden mit regelbaren Lamellen ausgestattet. Die automatische Steuerung ermöglicht eine optimale und blendfreie Benutzung der verschiedenen Räume.

Die Fassaden an den Klassenräumen und am Treppenhaus an der Westfassade sind für die aktive Energiegewinnung vorbereitet. Solarpaneele können zur Warmwasseraufbereitung, Siliziumzellen für die Stromgewinnung eingesetzt werden.

In den Wintermonaten ermöglicht die transluzente Wärmedämmung bei allen Klassenräumen passive Energiegewinne bei gleichzeitig optimaler Tageslichtausbeute.

 

Projektdaten

Nettonutzfläche Neu:               10.833m²

Bauvolumen Gesamt:              89.400m³

Baukosten:                              ca. 19.500.000 €

Platzierung:                             8. Rang unter 43 Teilnehmern

 

 






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